Uganda im April: Iftar in Ostafrika

📅 30. April 2024
👥 VAFA Team
⏱️ 2 Min. Lesezeit

April 2024. Ramadan. Und zum ersten Mal hat unsere Uganda-Hilfe damit etwas zu tun gehabt.

Drei Überweisungen in dem Monat. Erst knapp 19 Euro in ugandischen Schilling, dann 10 Euro, dann 77 Euro. Zusammen etwa 106 Euro. Nicht der größte Monat, aber einer mit besonderer Bedeutung.

Von den 77 Euro wurde ein Schaf gekauft. Was übrig blieb, hat unser Partner für Iftar-Essen verwendet. Fastenbrechen. Für Menschen, die tagsüber nichts essen — nicht weil sie fasten wollen, sondern weil sie ohnehin nichts haben. Der Ramadan macht dort keinen Unterschied zwischen Hunger aus Frömmigkeit und Hunger aus Armut. Aber das Iftar am Abend schon. Weil dann alle gemeinsam essen. Und weil es für manche die einzige volle Mahlzeit am Tag ist.

Es gibt ein Bild, das uns unser Partner geschickt hat. Menschen sitzen zusammen auf dem Boden, Teller vor sich, und brechen das Fasten. Bezahlt von einer Gruppe junger Leute aus Herzogenrath, die sie nie treffen werden. So sieht das aus, wenn man einfach macht, statt zu reden.

Nach dem April wurde es still. Nicht weil wir nicht mehr wollten, sondern weil sich bei uns zu Hause vieles verändert hat. Die Gruppe hat sich aufgelöst, VAFA wurde umstrukturiert, Prioritäten haben sich verschoben. So ehrlich muss man sein. Es gab Monate, in denen nichts ging.

Aber die Verbindung nach Uganda ist nie abgerissen. Unser Partner ist immer noch da. Die Familien sind immer noch da. Und der Bedarf ist eher größer geworden als kleiner.

Hier die Gesamtbilanz von Oktober 2023 bis April 2024: Sieben Monate. Über 30 Aktionen. Rund 2.100 Euro. Über 1.000 Menschen, die eine Mahlzeit bekommen haben. Neun Schafe. Zwei Korane. Kleiderspenden aus unserer Obdachlosenhilfe. Alles dokumentiert, alles mit Nachweisen.

Das war der erste Durchgang. Jetzt, wo VAFA als Hilfsverein neu aufgestellt ist, starten wir die Uganda-Hilfe wieder. Strukturierter, mit Vereinskonto, mit sauberer Dokumentation und mit dem Ziel, das hier nicht mehr abreißen zu lassen. Was als Experiment begonnen hat, soll jetzt ein fester Bestandteil unserer Arbeit werden.

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