
Am 3. Dezember 2025 wurde bei uns zuhause ein riesiges Paket abgeholt. DHL, Sendung nach Uganda. 20 Kilo Kleidung, sortiert, gezählt und eingepackt. Am 22. Januar 2026 — also fast zwei Monate später — war es da. Zoll, Umverpackung, Zwischenstopp in Äthiopien. Der Weg war lang. Aber das Paket ist angekommen.


+ 3Drin waren: 22 Herrenhemden, 10 Herrenhosen, 8 Herrenpullover, 1 Herrenjacke, 49 Damenshirts, 5 Damenjacken und 34 Stück Damenunterwäsche. Alles in gutem Zustand, alles Sachen, die wir selbst tragen würden. Das war von Anfang an die Regel bei uns — was wir nicht selbst anziehen würden, geht nicht in die Spende.
Das Besondere an der Aktion: Den kompletten Versand hat der Huzur Supermarkt in Stolberg übernommen. Die haben die Versandkosten gespendet, ohne zu zögern. Einfach so. Dafür an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön. Ohne solche Unterstützer wäre das nicht möglich gewesen, denn Pakete nach Uganda zu schicken ist nicht billig.
Unser Partner vor Ort hat das Paket abgeholt, ausgepackt und direkt an Familien in seiner Region verteilt. Die Bilder, die er uns geschickt hat, sprechen für sich. Frauen, Männer und Kinder sitzen zusammen, schauen sich die Kleidung an und suchen sich aus, was sie brauchen. Keine Schlange, kein Chaos — einfach eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft.
Das war unsere erste internationale Kleiderspende. Bisher hatten wir nur Geld geschickt — für Essen, Schafe, Lebensmittel. Jetzt wissen wir: Sachspenden funktionieren auch. Der Aufwand ist größer, der Versandweg dauert, der Zoll ist unberechenbar. Aber am Ende halten Menschen in Uganda Kleidung in den Händen, die bei uns im Schrank verstaubt wäre.
Was wir daraus gelernt haben: Die Logistik für Sachspenden nach Afrika ist machbar, aber braucht Planung. Von der Abholung bis zur Ankunft vergingen fast zwei Monate. Das Paket wurde unterwegs von DHL umverpackt, weil die Verpackung beschädigt war. Trotzdem: Alles ist angekommen, nichts fehlte.
Wir planen, das regelmäßig zu machen. Kleidung aus unseren Spendenaktionen, die hier nicht verteilt wurde, geht nach Uganda. Wer Kleidung spenden möchte oder den Versand unterstützen will — meldet euch übers Kontaktformular oder über unsere WhatsApp-Community



