
Heute war ich zum ersten Mal im Islamisch-Albanischen Kulturzentrum in Stolberg zum Freitagsgebet. Ich kannte die Moschee vorher nicht und wusste nicht, was mich erwartet.
Nach dem Gebet bin ich auf den Vorstandsvorsitzenden und Imam Ali Sulemani zugegangen. Ich habe ihm von VAFA erzählt, von der Plattform, von der Idee, die Termine aller Gemeinden in der Region sichtbar zu machen. Er hat mir zugehört und Fragen gestellt. Keine Höflichkeitsfloskeln, sondern echtes Interesse.
Was mir aufgefallen ist: Die Gemeinde macht schon viel. Iftar-Essen für die Gemeinschaft, regelmäßige Aktivitäten, ein lebendiges Gemeindeleben. Genau solche Moscheen suche ich. Gemeinden, bei denen was passiert. Dabei liegt Stolberg keine zwanzig Minuten von Aachen entfernt.
Ali und ich haben uns darauf geeinigt, uns demnächst bei einem türkischen Tee zusammenzusetzen. Dann reden wir über die Details. Wie die Zusammenarbeit aussehen könnte, welche Termine auf die Plattform kommen, was die Gemeinde braucht und was VAFA bieten kann.
Stolberg wird für VAFA immer wichtiger. Tacettin vom Huzur Supermarkt hat uns dort den ersten Kontakt zur VIKZ-Gemeinde ermöglicht, und jetzt kommt mit dem Albanischen Kulturzentrum eine zweite Gemeinde dazu. Zwei Kontakte in einer Stadt, die bis vor kurzem nicht auf unserem Radar war.
Solche Besuche kosten nicht viel. Eine halbe Stunde Freitagsgebet, danach ein kurzes Gespräch. Aber sie bringen mehr als jede E-Mail oder jeder Anruf. Wer sich hinstellt und sein Gesicht zeigt, wird anders wahrgenommen. Updates wie dieses teile ich in unserer WhatsApp-Community.



