Uganda im Dezember: Der bisher stärkste Monat

📅 31. Dezember 2023
👥 VAFA Team
⏱️ 2 Min. Lesezeit

Drei Monate waren wir jetzt dabei. Oktober klein angefangen, November aufgestockt. Und dann kam der Dezember. Der Monat, in dem wir zum ersten Mal gemerkt haben: Das hier ist kein Experiment mehr. Das ist ein laufendes Projekt.

Anfang Dezember haben wir 47 Euro gesammelt. Unser Partner hat damit Essen für 50 Kinder organisiert. Fünfzig. Für 47 Euro. Wer das zum ersten Mal hört, glaubt es meistens nicht. Aber die Lebenshaltungskosten in Uganda sind so niedrig, dass schon kleine Beträge einen echten Unterschied machen. Das ist kein Marketingspruch, das ist einfach Mathe.

Dann kam die bisher größte Einzelspende: 194,50 Euro. Davon wurden drei Schafe gekauft und vor Ort geschlachtet. 43 Kinder haben vom Fleisch gegessen. Und weil noch Geld übrig war, wurden weitere 23 Kinder mit anderen Lebensmitteln versorgt. 66 Kinder insgesamt aus einer einzigen Aktion. Das war der Moment, in dem uns klar wurde, wie viel man mit gebündelten Spenden erreichen kann. Nicht Cent für Cent verteilen, sondern zusammenlegen und dann richtig was auf die Beine stellen.

Mitte Dezember dann 240 Euro. Die größte Summe, die wir bis dahin in einem Rutsch geschickt haben. Das Ergebnis: 62 Menschen haben Fleisch mitbekommen. Nicht nur Kinder diesmal, sondern ganze Familien. Unser Partner hat uns erzählt, dass manche Familien extra aus den umliegenden Dörfern gekommen sind, weil sich rumgesprochen hat, dass es etwas gibt. So sieht es aus, wenn Hilfe regelmäßig wird. Die Leute fangen an, darauf zu zählen.

Zum Monatsende nochmal 35 Euro. 40 Kinder gesättigt. Klingt fast schon routiniert, wenn man es so aufschreibt. Aber Routine ist bei sowas gut. Routine heißt: Es läuft. Es kommt an. Es hört nicht auf.

Dezember 2023 in Zahlen: 516,50 Euro. Vier Aktionen. Drei Schafe. 218 Menschen versorgt. Das ist mehr als Oktober und November zusammen. In drei Monaten insgesamt: 965,50 Euro und über 430 Menschen, die eine Mahlzeit bekommen haben. Wir waren nah dran an der 1.000er-Marke — bei den Menschen und beim Geld.

Und das alles ohne Vereinsstruktur, ohne Spendenkonto, ohne Website. Einfach eine Gruppe Leute, die zusammengelegt haben und einem Partner vertraut haben, der vor Ort das Richtige tut. Manchmal reicht das.

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