Uganda im Januar: Neues Jahr, gleiches Ziel

📅 31. Januar 2024
👥 VAFA Team
⏱️ 2 Min. Lesezeit

Jahreswechsel. 2024. Für uns hieß das nicht Pause, sondern Weitermachen. Drei Monate liefen die Hilfslieferungen nach Uganda. Über 430 Menschen versorgt. Jetzt war die Frage: Halten wir das Tempo?

Die Antwort kam direkt Anfang Januar. 202,50 Euro gesammelt, in einer Runde. Unser Partner hat damit Essen für 204 Menschen organisiert. Zweihundertvier. Das war die größte Einzelaktion seit wir angefangen haben. Kein Fleisch diesmal, sondern Grundnahrungsmittel — Reis, Bohnen, das was die Leute dort am dringendsten brauchen. Eine Spende, ein Tag, 204 Menschen satt. So muss das laufen.

Dann 75 Euro. Davon wurde ein Schaf gekauft und geschlachtet. 16 Personen haben Fleisch mit nach Hause genommen. Was vom Geld übrig war, ging direkt in Essen für Kinder. Bei unserem Partner bleibt nichts liegen. Wenn Geld da ist, wird es am selben Tag eingesetzt. Keine Verwaltung, keine Wartezeit. Die Not ist zu groß für Bürokratie.

Nochmal 95 Euro ein paar Tage später. Wieder ein Schaf, wieder Fleisch für Familien. Und wieder wurde der Rest für Kinderessen verwendet. Unser Partner hat mittlerweile ein Netz an Familien, die er kennt und regelmäßig versorgt. Er weiß, wer am meisten braucht, und teilt entsprechend ein. Das funktioniert, weil er vor Ort lebt und die Leute persönlich kennt. Kein Hilfswerk der Welt kann das so direkt.

Gegen Ende des Monats nochmal 33 Euro. Etwa 35 Kinder haben davon eine Mahlzeit bekommen. 33 Euro, 35 Kinder. Wer diese Rechnung einmal verstanden hat, schaut nie wieder gleich auf einen Zehner in seinem Portemonnaie.

Januar 2024 in Zahlen: Etwa 405 Euro. Vier Aktionen. Zwei Schafe. Über 250 Menschen versorgt. Und wir haben eine Marke geknackt, die uns selbst überrascht hat: Seit Oktober 2023 insgesamt über 1.370 Euro gesammelt und über 680 Menschen erreicht. In vier Monaten. Ohne Verein, ohne Spendenkonto, ohne große Strukturen.

Was uns im Januar aufgefallen ist: Die erste Aktion mit über 200 Personen hat gezeigt, dass größere Summen überproportional mehr bewirken. Wenn man 10 Euro schickt, werden 20 Leute satt. Wenn man 200 Euro auf einmal schickt, werden nicht 400 satt, sondern 204 — aber die Qualität steigt. Mehr Reis, mehr Portionen, weniger Aufwand bei der Verteilung. Unser Partner kann besser einkaufen, wenn er mehr auf einmal hat. Das lernt man nur, wenn man es regelmäßig macht.

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